Der Metate, ein historisches Werkzeug für Tortillas in Mexiko
- Mexsabores

- 6. Juni
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Der Name des Metate stammt vom Nahuatl-Wort metetl, das „Mahlstein" bedeutet.
Er besteht aus einem meist rechteckigen Stein, auf dem Mais und Kakao sowie weitere Gemüsesorten gemahlen werden, die als Nahrung dienen. Zum Metate gehört der „metlapilli", was so viel wie die Hand des Metate bedeutet: ein zylindrischer Stein, der zum Mahlen verwendet wird. Er wird aus wenig porösem Vulkangestein gefertigt, manche bestehen aber auch aus gebranntem Ton oder Granit. Damit lassen sich viele Mahlvorgänge durchführen.
Er entstand in vorspanischer Zeit und wurde von verschiedenen Kulturen genutzt, die in Mexiko, Guatemala, Belize, El Salvador, Nicaragua und Honduras lebten. Dieses Werkzeug war für die gesamte Wirtschaft sehr wichtig, denn schon vor und nach der Eroberung war es das wichtigste Mittel, um Mehl, Saucen, Farbstoffe und andere Stoffe zu gewinnen. Früher gehörte er zu den wertvollsten Gegenständen im Haushalt, weshalb er zur Kennzeichnung mit Gravuren verziert wurde und oft Teil der Mitgift war.
Der Metate wird heute zum Mahlen von Getreide und Gewürzen verwendet, insbesondere für die Zubereitung verschiedener Mole und des Teigs für Tortillas. Durch die Modernisierung und die Einführung von Elektrizität ist der Metate jedoch nicht mehr weit verbreitet.




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