4 Wunder Mexikos
Huasteca potosina
Die Huasteca potosina ist eine Region im Bundesstaat San Luis Potosí, die aus 20 Gemeinden besteht. Die Huasteca war Schauplatz verschiedener Momente der mexikanischen Geschichte und verfügt deshalb über ein reiches kulturelles Erbe. Das Besondere an dieser Region ist das Zusammenspiel von Wüsten- und Dschungelökosystemen, denn sie beherbergt eine außergewöhnliche Flora und Fauna mit unglaublichen Landschaften. Hier findest du den Wasserfall Tamul, den Sótano de las Golondrinas, die Laguna de la Media Luna und sogar die archäologische Stätte Tamtoc. In der Huasteca gibt es den Zacahuil Huasteco, einen riesigen Tamal aus grobem Maisteig, der meist mit Schweine- oder Hühnerfleisch zubereitet wird und bis zu 50 Personen satt machen kann.

Hierve el Agua
Hierve el Agua ist ein System aus versteinerten Wasserfällen, die aus Calciumcarbonat entstanden sind.
Die Wasserfälle sind natürlichen Ursprungs und entstanden vor langer Zeit durch das Abfließen von stark mineralhaltigem Wasser. Sie liegen 70 km von der Stadt Oaxaca entfernt. Das Wasser hat eine Temperatur von etwa 24 Grad Celsius, und es gibt einen 30 Meter und einen 12 Meter hohen Wasserfall. Das Besondere am Wasser ist, dass die Quelle, aus der die Wasserfälle entstanden sind, auch das natürliche Becken speist, das dank seines Thermalwassers wie ein natürliches Spa wirkt.

Islas Marieta
Die Marieta-Inseln liegen 27 km von Nuevo Vallarta entfernt vor der Küste von Nayarit. Es handelt sich um zwei kleine Inseln eines Archipels aus zwei Eilanden vulkanischen Ursprungs, die von der UNESCO als Biosphärenreservat eingestuft wurden. Das Besondere an diesen Inseln ist ihre üppige Flora und Fauna sowie ein verborgener Strand, die Hauptattraktion des Ortes. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch rund 45 Meter durch einen Felsentunnel schwimmen.

Reserva de la Biosfera Mariposa Monarca
Dieses Reservat wurde im November 2000 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erklärt und befindet sich im Bundesstaat Michoacán.
Es beherbergt Wälder aus Oyamel-Tannen, Kiefern, Eichen und Zedern sowie 184 Wirbeltierarten, darunter 4 Amphibien, 6 Reptilien, 118 Vögel und 56 Säugetiere. Das Besondere an dieser wunderbaren Biosphäre ist, dass sie das Migrations-, Überwinterungs- und Fortpflanzungsgebiet des Monarchfalters ist.
Diese Schmetterlinge haben einen beeindruckenden Lebenszyklus, und ihr Stoffwechsel dient dazu, sie vor ihren Fressfeinden zu schützen. Die UNESCO hat das Gebiet anerkannt, weil es die wichtigsten Überwinterungsstätten der Monarchfalter schützt und Ökosystemleistungen wie die Kohlenstoffbindung und die Grundwasserneubildung bietet, die die hohe Luftfeuchtigkeit beeinflussen und das Flussnetz unterstützen, wodurch Mikrohabitate für die in der Region lebende Tierwelt entstehen.





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