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Die mexikanische Gastronomie ist immaterielles Kulturerbe der Menschheit der UNESCO

6. Juni
1 Min. Lesezeit

Im Jahr 2010 wurde die mexikanische Gastronomie von der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Die mexikanische Gastronomie wurde in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen, weil die traditionelle mexikanische Küche ein kulturelles Modell ist, das uralte landwirtschaftliche Tätigkeiten, Rituale, praktisches Wissen, kulinarische Techniken sowie gemeinschaftliche Sitten und Verhaltensweisen vereint.


Möglich wurde dies durch die Beteiligung der Gemeinschaft an der gesamten traditionellen Nahrungskette, die von der Aussaat und Ernte der Pflanzen bis zur kulinarischen Zubereitung und dem Genuss der Köstlichkeiten reicht. Die Grundelemente des Systems sind: Mais, Bohnen und Chili. Mexiko verfügt über einzigartige Anbaumethoden wie die Milpa (Fruchtwechsel von Mais und anderen Pflanzen) und die Chinampa. Es kennt Zubereitungsverfahren wie die Nixtamalisation, bei der die Schale des Maises mit Kalkwasser gelöst wird, um seinen Nährwert zu erhöhen, und nutzt in seinen Traditionen besondere Werkzeuge wie Metate und Mörser aus Stein.


Zu den Grundprodukten kommen heimische Zutaten wie Tomaten verschiedener Sorten, Kürbisse, Avocados, Kakao und Vanille hinzu. Die mexikanische Kochkunst ist äußerst raffiniert und reich an Symbolik, wie die täglich verzehrten Tortillas und Tamales zeigen.


Traditionelle mexikanische Tamales und Tortillas aus nixtamalisiertem Mais


 
 
 

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